Der Begriff Hospiz stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Herberge, Gastfreundschaft. Bereits im Mittelalter boten Hospize Räume der Erholung und Ruhe für Wanderer und Pilger auf ihrer Reise.

Ende der 60-iger Jahre gründete Cicely Saunders das erste Hospiz in London, das die Sterbebegleitung aus christlicher Nächstenliebe um fundiertes Fachwissen im medizinisch-pflegerischen Bereich ergänzte.
Im St. Christopher`s Hospice steht auch heute noch die ganzheitliche Begleitung der Patienten im Mittelpunkt.

„Hospiz“ ist dabei in erster Linie als eine Haltung zu verstehen.

Im Vordergrund steht nicht länger die Heilung der Erkrankung, sondern das umfassende Begleiten einer schweren, zum Tode führenden Krankheit nach palliativmedizinischen Grundsätzen (lat. „pallium“ – Mantel, „ummanteln“).

Dieses Grundverständnis von Hospiz fand in Deutschland Ausdruck in einer ehrenamtlichen Bürgerbewegung – der Hospizbewegung. Der Ursprung der deutschen Hospizbewegung liegt in dem Wunsch, den Umgang mit dem Thema Sterben sowie die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen in unser alltägliches Leben zu integrieren.

Diese Bürgerbewegung hat viel bewegt.

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des DHPV unter www.dhpv.de.


Springbrunnen vor dem Hospiz Nordheide, Buchholz

Springbrunnen vor dem Hospiz Nordheide, Buchholz

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