Die Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Hospizhelfer/in gliedert sich in drei Bereiche:
Grundkurs, Praktikum und Vertiefungskurs.
 
Im Grundkurs stehen die eigene Selbsterfahrung und die Beschäftigung mit dem Tod im Vordergrund.
Praktische Tipps, was am Sterbebett zu tun ist, gibt es nicht. Es  geht vielmehr darum, den Anderen wahrzunehmen, ihm zuzuhören, seine Wünsche zu akzeptieren und ihn loszulassen.

Im Praktikum werden sterbende oder schwer kranke Menschen im Alten- oder Pflegeheim besucht.
Bei Gruppenabenden werden konkrete Fälle, Themen etwa zur Patientenverfügung sowie Krankheitsbilder im Hospiz besprochen.

Im Vertiefungskurs geht es anschließend darum, wie man selbst damit umgeht, wenn Angehörige eine Begleitung nachfragen, wie man bestimmte Handlungen und Reaktionen deutet und seine eigenen Grenzen erkennt.
 
 
„Die Ausbildung hat mir auch geholfen, mich besser kennen zu lernen. Und sie bestärkte mich darin, mich in der Hospizarbeit zu engagieren.“

 
Zum Team der Ausbilder gehören unsere Koordinatorin Svenja Weisemöller und unser Seelsorger Karl-Ernst Wahlmann.

„Meine Arbeit ist eine wertvolle Bereicherung meines Lebens. Den Leitsatz der Hospizarbeit ‚Der Tod gehört zum Leben dazu’ verstehe ich heute besser, denn das Sterben gehört zum Leben dazu und es darf gelacht und geweint werden. Meine Werte haben ein anderes Gewicht bekommen. Da ist Freude über ein Lächeln oder einen Händedruck in mir und dafür bin ich dankbar“.

Margrit Nackenhorst –
Ehrenamtliche Hospizdienstmitarbeiterin und Ausbilderin

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